Viele Mamas wissen heute viel über Beziehung, Bindung und Bedürfnisse.
Sie haben Bücher gelesen, Workshops besucht, sich mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftigt und wollen bewusst lieben statt kämpfen.
Und trotzdem ist da dieser Punkt, an dem Nähe schwierig wird.
Nicht, weil keine Liebe da wäre.
Sondern weil Erschöpfung, Mental Load und alte Muster aufeinandertreffen.
„Ich weiß doch eigentlich, wie es geht – warum klappt es trotzdem nicht?“
Diese Frage höre ich oft von Mamas.
Sie wissen,
- dass hinter Vorwürfen Bedürfnisse liegen
- dass Konflikte Bindungssignale sind
- dass Verbindung wichtiger ist als Recht haben
Und doch erleben sie sich im Alltag:
- müde
- schnell gereizt
- traurig oder innerlich zurückgezogen
Vor allem dann, wenn sie das Gefühl haben, allein für Verbindung zuständig zu sein.
Wenn eine sich reflektiert – und der andere nicht mitzieht
In vielen Paarbeziehungen entsteht eine Schieflage:
Eine Person hält inne, reflektiert, übersetzt Gefühle, versucht zu verstehen.
Die andere bleibt abwehrend, schweigend oder genervt.
Für viele Mamas fühlt sich das an wie:
- „Ich mache die ganze Beziehungsarbeit.“
- „Ich darf nicht auch noch unbequem sein.“
- „Wenn ich nicht ruhig bleibe, bricht alles auseinander.“
Das ist unglaublich anstrengend – und hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun.
Konflikte sind kein Beweis von Scheitern – sondern von Bindung
Aus bindungs- und bedürfnisorientierter Sicht sind Konflikte in Paarbeziehungen kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft.
Im Gegenteil:
Sie zeigen, dass etwas Wichtiges auf dem Spiel steht.
Nähe. Sicherheit. Verlässlichkeit. Gesehenwerden.
Wenn Konflikte eskalieren oder sich immer wiederholen, dann oft deshalb, weil:
- Bedürfnisse dauerhaft unerfüllt bleiben
- Schutzstrategien übernehmen
- das Nervensystem im Alarm ist
Das Problem ist also nicht, dass es Konflikte gibt –
sondern dass viele Mamas sich selbst dabei verlieren.
Warum „noch bessere Kommunikation“ oft nicht hilft
Viele Frauen kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie merken:
Noch ein Tool.
Noch ein Modell.
Noch ein Erklärungsversuch –
und trotzdem bleibt das Gefühl von Einsamkeit in der Beziehung.
Das liegt daran, dass es nicht um richtige Sätze geht.
Sondern um innere Klarheit.
Darum:
- zu spüren, was mich wirklich triggert
- zu erkennen, wo ich mich selbst übergehe
- mir zu erlauben, Bedürfnisse zu haben – auch ohne Garantie auf Erfüllung
Erst wenn diese innere Arbeit passiert, entsteht wieder Handlungsspielraum.
Bei mir bleiben – auch wenn sich der Partner nicht verändert
Ein zentraler Wendepunkt für viele Mamas ist diese Erkenntnis:
Ich darf bei mir bleiben, auch wenn mein Partner nicht mitzieht.
Das bedeutet nicht Rückzug oder Trennung.
Sondern Würde.
Es bedeutet:
- weniger Selbstkritik
- weniger Rechtfertigung
- mehr innere Ruhe
Und paradoxerweise verändert sich genau dadurch oft auch die Dynamik in der Beziehung.
Workshop: „Wenn Nähe schwierig wird – Paarbeziehung verstehen & bei mir bleiben“
Aus all diesen Erfahrungen heraus ist diese Workshop-Reihe entstanden.
Sie richtet sich an Mamas,
- die bindungs- und bedürfnisorientiert denken
- die sich selbst reflektieren
- die aber spüren, dass sie an eine Grenze kommen
In drei Abenden geht es nicht darum, irgendetwas besser zu machen.
Sondern darum, ehrlich hinzuschauen und wieder bei sich anzukommen.
Das erwartet dich:
- Verständnis für Konflikte aus Bindungs- & Nervensystem-Perspektive
- Selbstempathie statt Selbstoptimierung
- Klarheit über Bedürfnisse, Grenzen und innere Loyalitäten
- Entlastung durch Austausch mit anderen Mamas
👉 Live via Zoom am 24.01., 31.01. und 07.02. (20:30–22/22:30 Uhr)
🎁 Bonus-Q&A am 08.02.
🎥 Aufzeichnung aller Abende – 12 Monate Zugriff
💶 Kosten: 150 €
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